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Dog a Doo

Wie Hunde das Leben des Menschen bereichern

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Zahlreiche Studien belegen, dass Haustiere dem Menschen sehr gut tun. Sie leisten Gesellschaft, bieten Gesprächsstoff und geben einem eine Aufgabe. Trotzdem schrecken viele Menschen, die Tiere an und für sich gerne mögen, vor der Anschaffung eines Haustiers zurück. Denn es fallen je nach Rasse und Individuum große Kosten an für:

  • Anschaffung des Tieres
  • Erstausstattung wie Näpfe, Spielzeuge, Käfig etc.
  • Futter und Verbrauchsmaterialien wie Streu oder Badesand
  • Tierarzt und Medikamente
  • Gegebenenfalls Steuern
  • Weiteres zum Beispiel den Besuch eines Pflegesalons, Erziehungsschulen, Therapeuten

© Tatyana Gladskih - Fotolia.com


Außerdem muss man viel Zeit investieren und sich um Betreuung kümmern, wenn man die Tierchen – beispielsweise in den Urlaub – nicht mitnehmen kann. Manche Menschen haben zudem eine Tierhaarallergie oder sind zumindest genervt von herumliegenden Haaren und Dreck, den Tiere von draußen mit ins Haus bringen. Diejenigen die Haustiere haben, sind aber meist begeistert von ihnen. Sie entwickeln eine sehr enge Beziehung, die auf Grund der Verantwortung, die man für das Haustier hat, sehr tief wurzeln kann.
Ganz besonders Hunde werden aber regelrecht in die Familie aufgenommen. Das liegt wohl daran, dass sie das Haustier sind, von dem am meisten „zurückkommt“. Sie interagieren mit ihrem Herrchen, lernen Befehle und können wirkliche Hilfe leisten. Nicht nur als Polizei- oder Blindenhunde unterstützen sie den Menschen. Manche von ihnen können die Zeitung am Morgen reinholen oder Einkäufe tragen. Oft entwickeln sie einen Beschützerinstinkt und schlagen Alarm, wenn jemand das Grundstück betritt. Immer wieder gibt es außerdem Berichte von Hunden, die unter Einsatz ihres Lebens Menschen aus gefährlichen Situationen gerettet haben.

Wo und wie Hunde gerne leben

Bei so viel Sympathie versucht man natürlich etwas zurückzugeben und seinem Liebling ein angenehmes Leben zu bieten. Dazu muss man den Hund immer wieder fordern. Hunde sind sehr intelligent. Wenn Sie keine Aufgaben bekommen, werden sie deprimiert und fangen eventuell an sich selbst zu beschäftigen, indem sie zum Beispiel Möbel beschädigen. Es gibt aber zahlreiche Intelligenzspielzeuge, die ihre Gehirnleistung anregen. Aber auch wenn das Herrchen neue Kommandos einführt, ist der Hund herausgefordert. Darüber hinaus bietet ein abwechslungsreicher Alltag mehr Ablenkung als einer, bei dem jeder Tag genau gleich abläuft und keine neuen Orte besucht werden.
Daneben haben Hunde einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Sie wollen rennen und toben. Ein großer Garten und ausgedehnte Spaziergänge tun ihnen richtig gut. Auf dem Land ist das kein Problem. Weite Felder und Wälder bieten die Möglichkeit, dass der Hund große Strecken zurücklegen, durchs Unterholz streifen und Neues entdecken kann. In größeren Städten wird dies oft schwierig. Wenn man nicht gerade in der hundefreundlichsten Stadt Deutschlands wohnt, findet man nicht genügend Grünflächen, auf denen Hunde erlaubt sind.  Auch muss man sich zum Beispiel darüber informieren, in welche Restaurants man die Vierbeiner mitnehmen darf.
Da Hunde Rudeltiere sind, ist ihr Sozialbedürfnis sehr groß. Sie brauchen viel Liebe. Neben dem Spielen und Lernen müssen sie deshalb auch ausreichend Streicheleinheiten bekommen. Aber auch der Kontakt zu anderen Hund ist sehr schön für sie. Mit ihnen können sie auf einer ganz anderen Ebene kommunizieren. Viele Herrchen unternehmen daher gerne Ausflüge mit Freunden, die ebenfalls Hunde besitzen. Aber auch beim Gassi gehen finden die Hunde leicht ein anderes Tier, das auf der gleichen Wellenlänge liegt. Und auch die Besitzer lernen so immer wieder neue Menschen kennen, mit denen sie zumindest eine Sache gemeinsam haben: nämlich die Liebe zu ihrem Hund.