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Dog a Doo

Gerüchte über das Barfen

Gastbeitrag der Bayernwölfe:

Leider kursieren zum Thema Rohfütterung immer noch uralte Vorurteile und Gerüchte, wie z.B. rohes Fleisch mache Hunde aggressiv, oder Knochen wären für den Hund unverdaulich sowie gefährlich, der Hund würde durch das rohe Fleisch Würmer bekommen,…und, und, und „Was für ein Glück nur dass dies all die Wölfe und Wildhunde in freier Wildbahn noch nicht gehört haben!“, diese vertilgen ihr Beutetier nämlich nach wie vor mit Haut, Haar, Mageninhalt und Knochen; es wird weder gekocht noch wird eine Schale Reis dazu serviert.

Sieht man sich den Speiseplan des Wolfes nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen an, stellt man fest dass der Wolf nicht nur ein ausschließlicher Fleischfresser ist. Einmal abgesehen davon dass auch schon ein Kaninchen keine reine Fleischmahlzeit darstellt, weiß man nun dass auch Gräser, Kräuter und Beeren, etwas Erde, Wurzeln und Baumrinde je nach dem saisonalen Angebot ebenso auf seinem Speisezettel stehen. Sieht man sich allerdings die Deklarationslisten/Inhaltsstoffe auf Fertigfuttermittel an, dann könnte man davon ausgehen dass Getreide und Getreideprodukte ein Hauptnahrungsmittel von Caniden (Familie der Hundeartigen) darstellen. Was nicht stimmt - genau genommen, kann der Hund völlig auf Getreide verzichten ohne einen körperlichen Mangel zu erleiden. Da der Verdauungstrakt des Hundes aber nicht auf die Verarbeitung von Getreide ausgerichtet ist, kann ein zuviel an Getreide sogar schädlich und Auslöser von Krankheiten, wie z.B. Futtermittelallergien sein. Einige Hersteller reagieren nun auf die sich häufenden Anfragen nach der Qualität der Rohstoffe mit Verwendung von biologisch angebauten Getreide oder ein Verzicht auf Konservierungs- und Farbstoffe, allerdings ist es dennoch gekocht und denaturiert.

Nun versuchen wir mit B.A.R.F. - der artgerechten Rohernährung - die natürlichen Fressgewohnheiten eines Wolfes (Canis Lupus) oder Wildhundes für unseren Canis Lupus Familiaris (Haushund) nachzuahmen.

Das beste Argument für eine artgerechte Rohernährung ist das Aussehen, die Fitness und die Gesundheit roh ernährter Hunde.

Quelle: Die Bayernwölfe