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Dog a Doo

Symptome der Arthrose bei Hunden

Lahmheiten

Das klassischste Symptom einer Arthrose der Gliedmaßen ist eine Lahmheit. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der Hund sich schwer in Bewegung setzt und sich mit der Zeit „einläuft“. Teilweise kann die Lahmheit nach einer gewissen Aufwärmungsphase wieder verschwinden. Die Erklärung hierfür ist einfach: durch die Bewegung wird die Produktion der Gelenkschmiere gefördert, so dass das Gelenk „geschmiert“ wird. Durch diesen Effekt läuft das Gelenk runder und für den Hund mit weniger Schmerzen, so dass die Lahmheit nachlässt.

Je stärker die Arthrose ausgeprägt ist, desto schlimmer wird die Lahmheit und desto weniger läuft sich der Hund ein. Im schlimmsten Fall wird die betroffene Gliedmaße komplett geschont und gar nicht mehr belastet.

Steifheit und Schwellungen

Häufig fällt dem Hundebesitzer auch eine allgemeine Steifheit seines Vierbeiners auf, die sich auch in Schwierigkeiten beim Aufstehen äußern kann. Leidet der Hund unter Arthrosen im Wirbelsäulenbereich kann der steife Bewegungsablauf ein erstes Anzeichen hierfür sein.

Der betroffene Rückenbereich ist hierbei besonders schmerzempfindlich. Wird der Hund dort berührt oder gestreichelt, kann es zu Abwehrbewegungen und einem lauten Quieken kommen. Auch bei bestimmten Drehungen oder anderen Bewegungen kann der Hund Schmerzäußerungen von sich geben, die dem Hundehalter auffallen.

Im akuten Stadium oder wenn die knöchernen Zubildungen sehr ausgeprägt sind, kann es zu Schwellungen an den Gelenken kommen. Bei Entzündungen sind diese warm und druckempfindlich. Der Tierarzt führt bei einem Verdacht bestimmt Bewegungen der verdächtigen Gelenke durch und prüft, ob diese sich im normalen Umfang durchführen lassen und ob sie dem Vierbeiner Schmerzen bereiten.


Bildgebende Verfahren

Besteht ein Verdacht, dass es sich um eine Arthrose handelt, kann dieses nur sicher durch ein Röntgenbild bestätigt werden. Auf diesem sind bereits kleine Veränderungen der Knochen sehr gut sichtbar. Wichtig für die genaue Einschätzung der Knochengesundheit ist eine gute Qualität der Röntgenbilder. Diese ist nicht nur von einer guten Einstellung sondern auch von der richtigen Schärfe des Bildes abhängig.

Bewegt sich der Hund während der Aufnahme wird das Röntgenbild unscharf. Für ängstliche oder sehr ungestüme Hunde empfiehlt es sich aus diesem Grund eine leichte Sedierung vor dem Röntgen durchzuführen. Auf diese Weise können alle Lagen ohne Probleme geröntgt werden und man erhält ein einwandfreies Bild zur genauen Diagnose.

Möchte der Hundebesitzer sich eine zweite Meinung holen, kann er sich die Röntgenbilder vom Tierarzt mitgeben lassen, so dass nicht jedes Mal neue Aufnahmen angefertigt werden müssen. Werden nach einem gewissen Zeitabstand jedoch weitere Bilder geschossen, kann gut abgeschätzt werden, wie und on sich die Arthrose verändert hat. Dies gibt Aufschluss darüber wie die Therapie weiter geführt wird.