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Dog a Doo

Die richtige Diagnose der Arthrose bei Hunden

Für eine korrekte Therapie ist es immer wichtige eine möglichst exakte Diagnose zu haben. Erste Verdachtsmomente einer Arthrose geben sich bereits durch die vorliegende Symptomatik. Zeigt der Hund eine Lahmheit oder eine Steifheit, die sich nach einer gewissen Aufwärmphase verbessert, ist das ein sehr klassisches Anzeichen für eine arthritische Veränderung. Dieser wird erhärtet, wenn der Hund sich unter der Gabe von Schmerzmedikamenten besser bewegen kann.

Um das Ausmaß und die genau Lokalisierung zu bestimmen müssen bildgebende Verfahren eingesetzt werden.  Zur Darstellung von Knochen  ist das röntgen hier die Methode der Wahl. Besonders aufgeregte Hunde, die nicht still halten oder sehr ängstlich sind, sollten hierzu sediert werden. Nur gut gemachte, scharfe Aufnahmen sind für eine genaue Diagnose zu gebrauchen. Manche Veränderungen kann der Tierarzt erst in bestimmten lagen einsehen, so dass immer verschiedene Aufnahmen in unterschiedlichen Haltungen gemacht werden.

HD Röntgen


Besondere Vorschriften gibt es bei der Diagnose einer HD Erkrankung. Hierzu müssen die Hunde zum Röntgen narkotisiert werden, da die Hüftgelenke für die Aufnahme überstreckt werden müssen. Weiterhin muss das Tier auf dem Rücken liegen und die Beine müssen leicht nach innen gedreht werden.

Auch der liebste Vierbeiner bleibt in einer solchen Haltung nicht entspannt liegen. Für eine aussagekräftige Aufnahme muss deswegen eine Kurznarkose eingeleitet werden. Zur Beurteilung werden spezialisierte Gutachter heran gezogen. Die Aufnahme ist verwertbar, wenn die Beine gut gestreckt sind, das Becken gerade ist und der Hund symmetrisch liegt. Es wird die Größe des Gelenkspalts zwischen Gelenkkugel und –pfanne bewertet, sowie die Form des gesamten Gelenkes.

Zur Einteilung der HD wird der Winkel des Gelenkes vermessen. Dieser sogenannte Norberg-Winkel gibt eine Aussage über die Schwere der HD: von HD-frei, über einen Verdacht bis hin zu leichter, mittlerer oder schwerer HD.