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Dog a Doo

Afghanischer Windhund (Afghane)

Video Afghanischer Windhund (Afghane)

 

Geschichte des Afghanischen Windhundes (Afghane)

Beim Afghanischen Windhund gab es ursprünglich zwei Schläge: Windunde die in der Steppe eingesetzt wurden und die anderen die in den Bergen jagten. Der Afghane der im Gebirge Einsatz fand war kleiner und breiter, der "Steppen-Afghane" größer und länger.

Die afghanischen Windhunde durften damals nicht ausgeführt werden, für die Ausfuhr gab es sehr hohe Strafen, trotzdem wurden Ende des 19. Jahrhunderts einige Exemplare nach England geschmuggelt. 1907 brachte Captain John Barf das Männchen Zardin nach England. 13 Jahre später schmuggelte Major Bell Murray einige Afghanische Windhunde nach England, die völlig anders aussahen als Zardin. Diese Afghanen kamen aus dem steppingen Teil Afghanistans, während Zardin ein Gebirgs-Afghane war.

1932 wurden erstmals Afghanische Windhunde auf einer Ausstellung gezeigt. Noch im gleichen Jahr wurder der Afghanische Windhund als Rasse anerkannt.

Aussehen

Der Afghanische Windhund trägt seinen Kopf stolz nach oben und macht einen würdevollen und starken Eindruck.
Sein Fell ist an den Rippen, an den Flanken und an den Vorder- und Hinterpfoten sehr lang uns seidig.
Die Afghanen können bis zu 75 cm groß werden, zwischen 20 und 30 kg auf die Waage bringen und sie erreichen nicht selten ein Alter von 12 Jahren trotz ihrer Größe.

Wesen

Afghanische Windhunde sind grundsätzlich Einzelgänger. Daheim ist die Rasse ruhig und sanft und verträgt sich auch mit Kindern. Draussen kommt allerdings der angeborene Jagdtrieb ans Tageslicht.
Halter müssen sich deshalb im Klaren sein, dass sie den Jagdinstinkt des Afghanen nicht weg erziehen können! Er ist würdevoll und stolz, deshalb auch sehr eigenwillig.
Ausserdem ist er hochintelligent und trickst schon mal gerne sein Herrchen aus wenn es sein muss und er seinen Willen druchsetzen will.

Anforderungen

Afghanische Windhunde sind schwer zu erziehen und oftmals ungehorsam! Trotzdem soll er nicht mit Gewalt erzogen werden, da er sonst ängstlich wird und deshalb auch nicht besser folgt.
Er gerät schnell aussser Sichtweite und kommt selten auf Ruf oder Pfiff, erst dann wenn er sich genügend ausgetobt hat, findet er seinen Weg zurück.
Nur mit Liebe und viel Geduld kann man ihn zuhause einigermassen zum Gehorsam bringen. Schlussendlich braucht man als Halter für diesen Hund sehr viel Zeit.

Gesundheit

Die Afghanenmyelopathie ist eine vermutlich erblich bedingte Erkrankung des Rückenmarks, die zu einer vollständigen Gliedmaßenlähmung führt.

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Bildquelle: Fotolia ©hemlep